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    Louise Cognard

    Louise Cognard, 21, wuchs zweisprachig auf: Ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater Franzose. Sie wurde in Culver City in der Nähe von Hollywood geboren und verbrachte ihre Kindheit im ländlichen Departement Sarthe. Dort gibt es zwar kaum Kinosäle, nichtsdestotrotz entwickelte Louise bereits in jungen Jahren ihre Begeisterung für Film und Kino Heute studiert sie an der Sciences Po in Lille mit dem Schwerpunkt Europa und internationale Beziehungen. Sie hat bereits ein Praktikum bei der Stiftung Genshagen absolviert, welche die interkulturelle Annäherung in Europa fördert.Außerdem nahm Louise an einem Programm für Chancengleichheit an der berühmten Filmhochschule La Fémis teil und ist Vereinsmitglied bei le Kinophile in der Nähe von Lille. Dieser Verein organisiert Treffen, bei denen neue Filme kritisch beurteilt werden. Louise ist von einer Vielfalt an Filmen fasziniert (die der Brüder Cohen, von Quentin Tarentino, Jane Campion, Luigi Commencini, Alain Resnais, Tom Tykwer und vielen anderen).

    Ihrem Lieblingsschauspieler, dem irisch-deutschen Michael Fassbender würde sie gerne einmal folgende Frage stellen: Sie sind in Heidelberg geboren und in Irland aufgewachsen. Was ist Ihr Bezug zu Deutschland? Wenn Sie spielen, sind Sie zurückhaltend, kühl und unbewegt, was Sie wiederum durch einen Funken Menschlichkeit in Ihren stahlblauen Augen ausgleichen. Denken Sie, dass diese Eigenschaften auf Ihre deutschen Gene zurückzuführen sind? Louise ist eine Meisterin des Humors sowie der Formulierungskunst.

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    Alice Wagret

    Alice Wagret, 23, studiert Regie an der Ecole de la Cité in der Nähe von Paris. Ihr Abitur sowie die Vorbereitungsklassen für Geisteswissenschaften schloss sie mit sehr guten Noten ab. Im Filmbereich sammelte sie bereits fundierte Berufserfahrung als Skriptgirl, Produktions- und Regieassistentin. Außerdem ist sie eine Abenteurerin: Sie reiste allein nach Australien, um den Kontinent zu erkunden. In Guinea nahm sie an einem Musikprojekt teil – und sah dort auch das Elend der Menschen in der Welt. Was die Filmkunst anbelangt, ist Alice unvoreingenommen und lässt sich gerne überraschen. Nach der Programmkino-Vorstellung von La Pirogue von Moussa Touré (2012) war sie aufgewühlt und voller Empathie für die Hauptfiguren des Films. Sie verteidigt den französischen Regisseur Luc Besson, der die Filmproduktion in Frankreich fördert und sich nicht von der amerikanischen Übermacht in der Filmbranche beeindrucken lässt indem er ihrmit Filmen für das breite Publikum Konkurrenz macht.

    Außerdem begeistert sie sich für eine Vielzahl verschiedener Filme. Sie schätzt beispielsweise Xavier Dolan, der sich durch die Atmosphäre und das Format seiner Filme auszeichnet. Auch von Michel Gondry ist sie fasziniert, da er wilden Träumen freien Lauf lässt und die Grenzen der Kreativität verschiebt. In ihren Augen finden deutsche Produktionen wie Lola rennt von Tom Tykwer (1998) oder O Boy von Jan-Ole Gerster (2012) nicht genügend Anerkennung! Alice ist begeisterungsfähig, weltoffen und hat den Mut, ihre Meinung zur Filmkunst offen zu zeigen.

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    Pauline Robert

    Pauline Robert, 25, lebt in ihrer Heimatregion, dem Elsass, wo sie aufgrund der geografischen Nähe zu Deutschland bereits in jungen Jahren mit dem AbiBac einen bilingualen Schulzweig absolvierte . Bis heute hat sie einen starken Bezug zum Nachbarland. Sie erwarb einen Master in Management und Kommunikation, ist heute freie Texterin und widmet sich in ihrer Freizeit ihrem eigenen Blog über Filmkritik, den mehr als 45000 Menschen verfolgen. Mit 20 arbeitete sie als dreisprachige Animateurin in Österreich. Nach ihrem Bachelor-Studium der Angewandten Fremdsprachen machte sie ein Praktikum bei der Deutschen Kinemathek in Berlin. Diese Erfahrung hatte zur Folge, dass sie noch mehr Länder und Kulturen kennenlernen wollte, wie z. B. Dänemark, wo sie ein Auslandssemester verbrachte. Pauline ist der Ansicht, dass die deutschen Filme von Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, Georg Wilhelm Pabst und später Rainer Werner Fassbinder die großen Regisseure von heute stark beeinflusst haben.

    In ihren Augen verkörpert der Schauspieler Daniel Brühl beim jungen, französischen Publikum das neue, deutsche Kino. Pauline beschreibt den Regisseur Leos Carax als Enfant terrible des französischen Kinos: Erst wurde er in den Himmel gelobt und anschließend vom französischen Publikum abgelehnt, bis er mit Holy motors (2012) in Cannes einen Erfolg erzielte. Das deutsche Enfant terrible sei dahingegen der RegisseurOskar Roehler, dessen Hauptfiguren zum Großteil widerliche, verwirrende und verstörende Charaktere sind.

    Paulines Studium im Bereich des Marketings hielt sie nicht davon ab, ihrer Leidenschaft für die Filmkunst und, durch ihren Lieblingsschauspieler Quentin Tarentino, auch für die Popkultur nachzugehen.

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    Chloé Odstrcil

    Chloé Odstrcil blickt mit ihren 20 Jahren durch das Prisma des Kinos, das sie im Gymnasium von Lunéville in Lothringen entdeckte, als sie das Wahlfach audiovisuelle Medien und Kino belegte. Sie nahm am Filmfestival in Sarlat (Dordogne) teil, arbeitete als Praktikantin bei einem weiteren Kurzfilmfestival und absolviert zurzeit ein Erasmus-Semester an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

    Chloé verfügt bereits über einige Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen: Sie führte Regie bei einer Verfilmung für den Verein Europop, engagierte sich ehrenamtlich bei der internationalen Messe in Metz sowie beim internationalen Filmfestival in Nancy (Lothringen) und machte in der Kommunikationsabteilung des Conseil général des Departement Niederrhein. Ihr Praktikum beim internationalen Filmfestival in Nancy prägte sie besonders, da sie dort Angehörige verschiedenster Nationalitäten und vor allem Teilnehmer des europäischen Jugendfreiwilligendienstes kennenlernte. Chloé war von dieser kulturellen Vermischung fasziniert, da diese zur Entwicklung einer aktiven Staatsangehörigkeit, Solidarität und Toleranz der jungen Europäer beiträgt. Für die junge Europäerin macht die siebte Kunst einen Teil ihres Lebens aus.

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    Hendrik Neumann

    Hendrik Neumann, 25, studierte Französische Philologie, Geschichte und Öffentliches Recht in Berlin und verbrachte ein Auslandssemester in Toulouse, wo er Kurse in moderner Literatur- und Filmwissenschaft belegte. Heute ist er Student im Masterstudiengang Interkulturelle Kommunikation an der Viadrina-Universität in Frankfurt an der Oder. Hendrik engagierte sich nach seinem Abitur für die Aktion Sühnezeichen, die 1958 gegründete wurde und die Versöhnung von Völkern sowie die Entwicklung der Friedensfähigkeit zum Ziel hat. Er absolvierte seinen Friedensdienst in Saint-Etienne, betreute Asylsuchende und half bei deren Freizeitgestaltung mit.

    Was seine Leidenschaft für die Filmkunst angeht, sammelte der Cineast bereits Erfahrung im Bereich der Regie- und Produktionsassistenz, und gewann beim Kurzfilmfestival in Toulouse den 2. Preis für sein Drehbuch „Der Hund des Unsichtbaren“. Er ist ein Fan von Woody Allen, Regisseur und Drehbuchautor zahlreicher Sittenkomödien, wie zum Beispiel Manhattan(1997). Sein französischer Lieblingsfilm ist Cet obscur objet du désir (1997) des spanischstämmigen Regisseurs Luis Buñuel, dessen Werke stark vom Surrealismus geprägt sind.

    Beeindruckend findet Hendrik den Münchner Regisseur und Drehbuchautor Jakob Lass, der mit dem preisgekrönten Mumblecore-Film Love Steaks(2013)eine alltägliche Geschichte erzählt und mit geringen Mitteln eine große Wirkung erzielt.

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    Alexander Graeff

    Alexander Graeff, 29, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Köln und verbrachte ein Jahr als Erasmus-Student in Paris. Nach Abschluss seines Magisters zog es ihn wieder in die Stadt der Liebe. Bei der Filmproduktion Party Girl der jungen Regisseurin Marie Amachoukeli bewährte er sich als Aufnahmeleiter und Regieassistent in der Marketingabteilung der Agentur Sophie Dulac Distribution sowie bei der Confédération Internationale des Cinémas d’Art et Essai in Paris. Alexander ist der Ansicht, dass die Filmkunst in Deutschland zu wenig gefördert wird.

    Sein Vorbild ist der legendäre Regisseur Wim Wenders, dem 2015 der Goldene Ehrenbär der Berlinale für sein herausragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen wird. Er bewundert Regisseure, wie den dänischen Drehbuchautoren Joachim Trier und lobt seinen wunderschönen Film Oslo 31. August (2011), der auf dem Roman Feu Follet von Pierre Drieu la Rochelle basiert. Es handelt sich um eine fesselnde Charakterstudie eines suizidalen Mittdreißigers, der die Lebenslügen einer ganzen Generation zeigt. Sein Lieblingsfilm ist Taxi Driver von Martin Scorsese: ein Abenteuer eines aus Vietnam zurückgekehrten, jungen Taxifahrers, der von der Atmosphäre in den New Yorker Elendsvierteln angewidert ist. Berühmt wurde der Film u. a. aufgrund der herausragenden Leistung De Niros.

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    Marian Freistühler

    Marian Freistühler, 25, studiert Theater- und Medienwissenschaften sowie Kunstgeschichte in Erlangen und verbrachte ein Erasmus-Semester in Aix-en-Provence und Marseille.

    Er arbeitete als Regiehospitant am Schauspielhaus Essen sowie als Filmvorführer in einem Programmkino. Während eines Praktikums bei Grimberg Produktionen bekam er Einblicke in Film- und Produktionsprozesse. Der deutsche, unkonventionelle Film „Ich fühl mich Disco“ (2013) von Axel Ransich, der das Coming Out eines Jugendlichen schildert, begeisterte Marian ebenso wie der Film „Feuerwerk am helllichten Tage“ (2014), der in einer Kleinstadt in Nordchina spielt und starke Bilder von zwischenmenschlicher Kälte und Wärme zeigt.

    Weitere interessante Filmemacher sind für ihn Jan Schomburg, Dietrich Brüggemann, Jan-Ole Gerster und Jakob Lass. Besonders faszinierte ihn die französisch-deutsch-rumänische Produktion Code: unbekannt (2011) von Michael Haneke, da sie die Schwierigkeit der Kommunikation aufzeigt. Code: unbekannt zeigt ein Mosaik sich überkreuzender Lebensgeschichten. Alles ist in Bewegung, aber es findet kein Austausch statt: Jeder bleibt, wo er ist.